ORGANISATIONEN

 

 

 

 

STANZL Martin 4. HB/a

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Verwendete Literatur:            Wirtschaft, Recht und Staat

                                               ( Seite 57 - 63 )

               

                                                              

 

 

Referatstermin:                       27. März 1996                 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. DIE ORGANISTAION

 

ÜBERSICHT:

 

 

1.1 Aufbauorganisation und Ablauforganisation:

 

 

 

 

     Aufbauorganisation:       regelt vor allem die Zuständigkeit (wer ist wofür zuständig) und                                         die Weisungsbefugnis (wer darf wem Anordnungen geben.

 

     Ablauforganisation:        regelt vor allem den Ablauf der betrieblichen Prozesse (was hat                                        in welcher Reihenfolge wie und wo zu erfolgen)

 

 

1.2 Organisationsgrundsätze:

 

     a.) Einheitlichkeit der Aufgabenzuordnung: Zusammengehörige Arbeiten sind einheitl.          auf bestimmte Abteilungen zu übertragen.                                  Es soll eindeutig festgelegt sein, wer                   wofür zuständig ist.

 

     b.) Verantwortungszuordnung:                        Jeder Mitarbeiter soll einen klaren                                                                                    Verantwortungsbereich besitzen. Nach   Möglichkeit sollen sich                                                                             Aufgabenzuordnung und Zuordnung der           Verantwortung decken.

 

     c.) Beschränkung auf den Ausnahmefall:       Für möglichst viele Fälle sind generelle   Regelungen vorzusehen. Dies ermöglicht                                                           es, die Arbeiten ohne Rückfrage            durchführen zu können.

 

     d.) Grundsatz der Kontolle:                              Die organisatorischen Regelungen müssen          Kontrollen vorsehen. Je mehr Kontrollen                                              automatisch vorgenommen werden, desto          geringer ist die Wahrscheinlichkeit, daß                                      Fehler auftreten.

     e.) Grundsatz der Auftragserteilung:               Mitarbeiter sollen jeweils nur von einem             Vorgesetzten Weisungen erhalten.

     

                                      Vorteil:       Weisungen können sich nicht überschneiden.

                                      Nachteil:    Der Weg für eine Weisung kann sehr lang sein.

 

      f.) Grundsatz des direkten Weges:                   Weisungen von oraganisatorisch                                                                    Höhergestellten sollen auf dem kürzesten                               Weg an organisatorisch Niedergestellte                                                    gegeben werden.

 

                                      Vorteil:       Kürzere Wege

                                      Nachteil:    Weisungen können sich überschneiden

 

 

 

 

 

2 Die Aufbauorganisation

 

 

2.1 Elemente der Aufbauorganisation:

 

     Die Aufgabe:           Jeder Betrieb hat eine Gesamtaufgabe zu erfüllen. Die           Gesamtaufgaben wird zunächst in Teilaufgaben zerlegt. Man spricht                         von Aufgabenanalyse. Die Teilaufgaben werden dann nach                                 estimmten Merkmalen zusammengefaßt. Die zusammengefaßten        Aufgaben (Aufgabensynthese) werden einer Stelle zugeordnet

 

     Die Stelle:               Eine Stelle ist die Zusammenfassunf von Aufgaben, die dem              Leistunngsvermögen eines „Aufgabenträgers“ (z.B.: Mitarbeiters)                 entspricht. Eine Stelle ist somit die kleinste organistorische Einheit.                                 Welche Aufgaben zu einer Stelle zusammengefaßt werden, ist der     Stellenbeschreibung zu entnehmen.

 

 

 

                                      Jede Stellehat bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Nach dem     Organisationsgrundsatz der Verantwortungszordnung sollte der    Stelleninhaber auch für die Durchführung der Aufgaben verantwortlich sein.

 

     Instanzen:                Stellen, denen Weisungsbefugnisse zukommen, bezeichnet man als                Instanzen.

 

     Stabstellen:             Stabstellen sind weder Instanzen noch untergeordnete Stellen. Sie                 dienen zur Entlastung der Leitung. Sie haben in der Regel die Inhaber            von „Instanzen“ zu informieren und zu beraten.

 

     Die Abteilung:        Abteilungen sind Zusammenfassungen von mehreren Stellen unter                  einer einheitlichen Leitung.

 

 

 

     Einliniensystem:

 

 

Beim Einliniensystem gelangen alle Anweisungen zentral von oben nach unten. Die Anordnungen gehen von der Leitung unmittelbar zu den nachgeordneten Stellen. Es besteht eine eindeutige Linie der Auftragserteilung von oben nach unten.

Sie verkörpert das Prinzip des Instanzenweges. Allgemein geht man bei diesem Organisationssystem von dem Gedanken aus, daß alle Anordnungen und Informationen von oben nach unten sowie von unten nach oben jeweils all Instanzen einer Linie durchlaufen müssen (d.h.: der Dienstweg ist einzuhalten).

Zwei gleich geordnete Instanzen müssen den Umweg über die nächsthöhere gemeinsame Instanz machen.

                                      Vorteile:     klare Weisungs- und Berichtsweg

                                                         straffer Aufbau

                                                         das Anordnungsrecht und die Verantw. sind klar festgelegt

                                      Nachteile:   die Befehlswege sind lang und achwerfällig

                                                         die oberen Instanzen sind stark belastet

 

     Mehrliniensystem:

 

 

                                      Vorteile:     kürzere Auftragsweise

                                                         Spezialisierungsmöglichkeit der Vorgesetzten

                                      Nachteile:   keine Einheit der Auftragserteilung

                                                         Überschneidungen von Anweisungen

 

     Stabstellen:

 

     Merkmale des Stabliniensystems:            Beim Stabliniensystem werden den reinen                                                Linienstellen beratende Stellen angegliedert.                                                Diese Stabstellen sind jeweils von Spezialisten                                                                        besetzt.